Erbrecht

In dem Dezernat Erbrecht geht es im Wesentlichen um folgende Schwerpunkte:

Es stellt sich zunächst die Frage, welche Ausgleichs- und Pflichtteilsansprüche im Erbfall geltend gemacht werden können. Bestehen Vermächtnisse, Auflagen, Teilungsanordnungen oder
sonstige Beschwerungen, die beachtet werden müssen?

Sehr oft ergeben sich im Erbfall auch steuerrechtliche Probleme. Sinnvoll ist es, bereits zu Lebzeiten des Erblassers den Erbfall durch
ein Testament zu gestalten, um die Steuerlast senken zu können.
Aber auch noch nach dem Todesfall bestehen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Ausschöpfung von Freibeträgen durch Erbausschlagung.

Bei der Konzeption von Gesellschaftsverträgen muß daran gedacht werden, welche Konsequenzen der Tod eines Mitgesellschafters für
die anderen Beteiligten auslöst. Es sollte zum frühest möglichen Zeitpunkt geklärt werden, ob oder gegebenenfalls von wem die Gesellschaft weitergeführt werden kann und sollte. Bereits im
Vorfeld ist es sinnvoll, den Gesellschaftsvertrag mit etwaig vorhandenen Testamenten abzustimmen.

Im Falle des Todes eines Vertragspartners besteht häufig erbrechtlicher Beratungsbedarf. So sollte z.B. in bestimmten Konstellationen geprüft werden, inwieweit die Erben haften und ob eine Nachlassverwaltung oder eine Nachlassinsolvenz beantragt werden muß. Oder: Kann man das Erbe ausschlagen, wenn der Nachlass überschuldet ist?

Eine besondere Fallgruppe auf dem Gebiet des Erbrechts ist das
Recht der Vermögens- und Unternehmensnachfolge
.

Das Dezernat Erbrecht wird von Rechtsanwalt Max Philipp Rossa und – soweit es die Unternehmensnachfolge betrifft – von Rechtsanwalt Dr. Rocco Jula betreut.

Pestalozzistraße 6610627 Berlin
T. (030) 531 422 92
F. (030) 531 422 942